KLINISCHE ERFAHRUNG MIT VELTASSA®

Zuverlässige Kontrolle des Kaliumspiegels rund um die Uhr für die nachweislich leitlinienkonforme Therapie mit RAAS-Inhibitoren Ihrer Patienten1-11

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ZUVERLÄSSIGE K+-KONTROLLE

LANGFRISTIGE K+-KONTROLLE
WIRKSAMKEIT NICHT VON DER SCHWERE DER HK ABHÄNGIG
SCHUTZ RUND UM DIE UHR

Mittlere Veränderung des K+-Serumspiegels innerhalb eines Jahres

Graph: long-term K+ control with Veltassa (mean change over 1 year)
Graph: long-term K+ control with Veltassa (mean change over 1 year)

Veltassa® ermöglicht anhaltende langfristige K+-Kontrolle1

Bei 306 Patienten mit Typ-2 Diabetes, CKD und arterieller Hypertonie, die mit RAAS-Inhibitoren behandelt wurden, war der K+-Serumspiegel nach vier Wochen mit Veltassa® signifikant niedriger. Dieser Zustand wurde ein Jahr lang aufrecht erhalten bei:

  • bis zu 92.7% der Patienten mit leichter Hyperkaliämie
  • bis zu 95.1% der Patienten mit moderater Hyperkaliämie

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Veltassa® ermöglicht bei bis zu 95% der Patienten mit Hyperkaliämie eine anhaltende langfristige K+-Kontrolle

Mittlere Veränderung des K+-Serumspiegels im Verlauf von vier Wochen während der ersten Behandlungsphase

Graph: Veltassa is effective regardless of hyperkalaemia severity
Graph: Veltassa is effective regardless of hyperkalaemia severity

Veltassa® senkt den K+-Serumspiegel signifikant und gewährleistet Normokaliämie unabhängig von der Schwere der Hyperkaliämie.2

Von 243 Patienten mit CKD und Hyperkaliämie, die RAAS-Inhibitoren erhielten, hatten 76% in Woche 42 K+-Serumspiegel im Zielbereich (3.8 bis < 5.1 mmol/L)

Ähnliche Ergebnisse bei Patienten mit:

  • leichter Hyperkaliämie (74% [95%-KI, 65−82])
  • moderater bis schwerer Hyperkaliämie (77% [95%-KI, 70−83])

Mittlere Veränderung des K+-Serumspiegels in 48 Stunden

Graph: Veltassa provides round the clock protection
Graph: Veltassa provides round the clock protection

Anhaltende K+-Kontrolle ab der ersten Dosis Veltassa®

Veltassa® senkte den K+-Serumspiegel bei mit RAAS-Inhibitoren behandelten Patienten mit CKD und Hyperkaliämie innerhalb von vier bis sieben Stunden nach der ersten Dosis ab.3 Zu allen folgenden Zeiten war der ursprüngliche mittlere K+-Serumspiegel über einen Zeitraum von 48 Stunden reduziert.

Der K+-Serumspiegel stieg vor der jeweils nächsten Dosis oder innerhalb von 24 Stunden nach der jeweils letzten Dosis nicht an.

THERAPIE MIT RAAS-INHIBITOREN NACHWEISLICH MÖGLICH

Veltassa® ermöglicht nachweislich die leitlinienkonforme Therapie mit RAAS-Inhibitoren.2,4,5

OPAL (N=243)2

100% unter Therapie mit RAAS-Inhibitoren; 42% HF;
100% CKD; 97% arterieller Hypertonie; 57% Typ-2 Diabetes

Anteil der Patienten, die in Woche 8 der randomisierten Absetzungsphase eine Dosis von RAAS-Inhibitoren erhielten
(exploratorischer Endunkt)

Image: Veltassa enables guideline recommended RAASi treatment

PEARL-HF (N=105)4

100% HF; 57% CKD; 32% Typ-2 Diabetes;
98% unter Therapie mit RAAS-Inhibitoren

Anteil der Patienten, die auf Spironolacton 50 mg/Tag hochtitriert wurden
(sekundärer Endpunkt)

Image: Veltassa enables guideline recommended RAASi treatment

AMBER (N=295)5

100% CKD; 45% HF; 49% Typ-2 Diabetes;
100% unter Therapie mit RAAS-InhibitorenRAASi

Anteil der Patienten, die in Woche 12 weiter mit Spironolacton behandelt wurden
(primärer Endpunkt)

Image: Veltassa enables guideline recommended RAASi treatment

Die Erkenntnisse aus der medizinischen Praxis belegen den Nutzen von Veltassa® für die langfristige Kontrolle des K+-Serumspiegels von Patienten, die eine Therapie mit RAAS-Inhibitoren erhalten.

Zuverlässige K+-Kontrolle

Veltassa® reduzierte in einer retrospektiven Beobachtungsstudie mit 288 Hyperkaliämie-Patienten mit HF, Typ-2 Diabetes oder CKD den K+-Serumspiegel gegenüber dem Wert vor Behandlungsbeginn um durchschnittlich 1.0 mmol/L (p < 0.001).6

Ermöglicht die Therapie mit RAAS-Inhibitoren

Die Therapie mit RAAS-Inhibitoren wurde in der gleichen Studie bei rund 80% der Patienten während eines Zeitraums von sechs Monaten fortgesetzt.6

Ähnliches geht aus einer grossen Datenbank des US-Gesundheitswesens hervor: Hyperkaliämie-Patienten, die Veltassa® erhielten, setzten ihre Therapie mit RAAS-Inhibitoren häufiger fort als Patienten, die einen anderen Kaliumbinder (Natriumpolystyrolsulfonat) oder keinen Kaliumbinder erhielten.7 

Gute Behandlungsergebnisse

Die Behandlung mit Veltassa® war ausserdem mit weniger Hospitalisierungen und Besuchen der Notaufnahme assoziiert.7

Anteil der Patienten, die ihre Therapie mit RAAS-Inhibitoren nach Einleitung der Behandlung mit Veltassa® fortsetzten6

Bar chart: in real world studies ~80% of patients continue RAASi with Veltassa

Mittlere Konzentration und Veränderung der K+-Serumspiegel mit Veltassa®6

Bar chart: potassium concentration in the months before Veltassa
Bar chart: potassium concentration in the months before Veltassa
Bar chart: potassium concentration in the months before Veltassa

Mean concentration and change in serum K+ levels with Veltassa®6

Bar chart: showing showing pre- and post-Veltassa potassium concentration
Bar chart: showing showing pre- and post-Veltassa potassium concentration
Bar chart: showing showing pre- and post-Veltassa potassium concentration

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Laut HFA-Expertenkonsens 2019 ermöglichen Kaliumbinder wie Veltassa® die Therapie mit RAAS-Inhibitoren.12

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Die KDIGO-Leitlinie 2020 betrachtet Kaliumbinder wie Veltassa® als Option für das Hyperkaliämie-Management vor dem Absetzen der RAS-Blockade.13

GÜNSTIGES SICHERHEITS- UND VERTRÄGLICHKEITSPROFIL

Veltassa® hat sich sowohl in den klinischen Studien als auch in der Anwendungspraxis mit einem positiven Risiko-Nutzen-Profil bewährt.

  • Bei der Mehrzahl der in den Studien berichteten UAW handelte es sich um gastrointestinale Störungen und Hypomagnesiämie.8
  • Die gastrointestinalen UAW waren in der Regel leicht bis moderat und anscheinend nicht von der Dosierung abhängig. Sie verschwanden im Allgemeinen spontan oder mit Behandlung und waren in keinem Fall schwerwiegend.8 
  • Keiner der Patienten entwickelte Magnesiumspiegel < 1 mg/dL.8 Der Magnesium-Serumspiegel sollte nach Behandlungsbeginn mindestens einen Monat lang überwacht werden. Bei Patienten, bei denen sich zu niedrige Magnesium-Serumspiegel entwickeln, ist eine Magnesium-Ergänzung in Betracht zu ziehen.

UAW IN KLINISCHEN STUDIEN

Systemorganklasse Häufig Selten
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Hypomagnesaemia:
5.3%
 
Gastrointestinal disorders
Verstopfung: 6.2%
Durchfall: 3%
Bauchschmerzen: 2.9%
Blähungen: 1.8%
Übelkeit
Erbrechen
Systemorganklasse
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Gastrointestinale Störungen
Häufig
Hypomagnesiämie:5.3%
Verstopfung: 6.2%
Durchfall: 3%
Bauchschmerzen: 2.9%
Blähungen: 1.8%
Selten
Übelkeit
Erbrechen

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In über 52 Wochen Behandlungszeitraum wurde keine dosisabhängige Ödembildung beobachtet8

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Hypokaliämie wurde nicht als UAW identifiziert

Veltassa® eignet sich für Natrium-empfindliche Patienten

  • Die Verwendung von Kalzium anstelle von Natrium macht Veltassa® zu einer guten Wahl für Patienten, bei denen schon kleine Erhöhungen des Natriumspiegels problematisch sind, wie Patienten mit HF, CKD, schwerer Hypertonie oder ausgeprägten Ödemen.9

Es sind nur wenige Arzneimittelwechselwirkungen mit Veltassa® bekannt.

Die gleichzeitige Anwendung mit Veltassa® führte bei nur drei Wirkstoffen zu verminderter Bioverfügbarkeit:8

  • Ciprofloxacin
  • Levothyroxine
  • Metformin

Bei Einnahme oraler Arzneimittel im Abstand von mindestens drei Stunden zu Veltassa® waren keine Interaktionen festzustellen. In vitro wurde eine potenzielle Interaktion mit Chinidin festgestellt.8

KLINISCHES PROGRAMM

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Veltassa® wurde bei einer Reihe von Patienten untersucht.

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99.4%
erhielten zu
Beginn RAAS-
Inhibitoren

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72.8%
litten an
Diabetes

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81.2%
litten an CKD mit
eGFR < 60 mL/min/
1.73 m2 Symbol

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48.7%
litten an HF

AMETHYST-DN

52-wöchige, multizentrische, offene Phase-II-Dosierungsstudie1,11

Diagram: summary of the AMETHYST-DN phase 2 study

Diagram: summary of the AMETHYST-DN phase 2 study

Diagram: summary of the AMETHYST-DN phase 2 study

 

  • Bei Patienten mit leichter und moderater Hyperkaliämie war der K+-Serumspiegel nach vier Wochen mit Veltassa® signifikant niedriger. Dieser Zustand wurde 52 Wochen lang aufrecht erhalten (p < 0.001).
  • Die am häufigsten beobachteten UE waren Hypomagnesiämie (7.2%), Verstopfung (4.6%) und Durchfall (2.7%).
  • Bei 9/10 Patienten mit moderater Hyperkaliämie konnte der K+-Serumspiegel während der einjährigen Dauer der Studie im Zielbereich (3.8 bis 5.0 mmol/L) gehalten werden.
  • Belegt die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Veltassa® bei Patienten mit Hypertonie und diabetischer Nephropathie.

OPAL-HK

Zweiteilige, einfachblinde, randomisierte Phase-III-Absetzungsstudie2 

Diagram: summary of the OPAL-HK phase 3 study

Diagram: summary of the OPAL-HK phase 3 study

Diagram: summary of the OPAL-HK phase 3 study

  • Behandlungsphase

  • Veltassa® reduzierte den erhöhten K+-Serumspiegel signifikant. Die mittlere Gesamtänderung in Woche 4 betrug -1.01 ± 0.03 mmol/L.
  • 76% der Patienten erreichten in Woche 4 Normokaliämie.
  • Häufigste UE: leichte bis moderate Verstopfung (11%).
  • Randomisierte Absetzungsphase

  • In Woche 4: Die K+-Serumspiegel im Placebo-Arm waren erhöht und blieben im Veltassa®-Arm im normalen Bereich. Die Differenz zwischen den Gruppen betrug 0.72 mmol/L.
  • In Woche 8: Im Vergleich zu Placebo (44%) erhielten mit Veltassa® mehr Patienten weiterhin RAAS-Inhibitoren (94%).
  • Häufigste UE: leichte bis moderate Verstopfung, Durchfall, Übelkeit (alle 4%).
  • Während der randomisierte Absetzungsphase und während der Nachbeobachtung waren in der Placebo-Gruppe und der Veltassa®-Gruppe anteilsmässig ähnlich viele Patienten von mindestens einem UE betroffen.

PEARL-HF

4-wöchige, doppelblinde, randomisierte, Placebo-kontrollierte Phase-II-Parallelgruppenstudie

Diagram: summary of the PEARL-HF phase 2 study

Diagram: summary of the PEARL-HF phase 2 study

Diagram: summary of the PEARL-HF phase 2 study

  • Veltassa® führte an jedem gemessenen Zeitpunkt zwischen Tag 3 und Woche 4 trotz einer Steigerung der Spironolacton-Dosis an Tag 15 zu gegenüber Placebo signifikant niedrigeren K+-Serumspiegeln. 
  • Die Erhöhung der Spironolacton-Dosis auf 50 mg war bei signifikant mehr mit Veltassa®(91%) als mit Placebo (74%) behandelten Patienten möglich (p = 0.019).
  • Im Vergleich zu Placebo entwickelten signifikant weniger mit Veltassa® behandelte Patienten eine Hyperkaliämie (K+-Serumspiegel > 5.5 mmol/L; p = 0.015).
  • Die häufigsten UE waren gastrointestinale Störungen (z. B. Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Erbrechen). Diese waren mit Veltassa® (21%) häufiger als mit Placebo (6%).

AMBER

12-wöchige, randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase-II-Studie5

Diagram: summary of the AMBER phase 2 study

Diagram: summary of the AMBER phase 2 study

Diagram: summary of the AMBER phase 2 study

  • In Woche 12 erhielten im Vergleich zu Placebo (66%) signifikant mehr mit Veltassa® behandelte Patienten (86%) weiterhin Spironolacton (p < 0.0001).
  • Im Verlauf der Studie entwickelten zwei von drei mit Placebo behandelten Patienten unter Spironolacton eine Hyperkaliämie. Veltassa® reduzierte das Risiko einer Hyperkaliämie bei Patienten unter Spironolacton auf die Hälfte (p < 0.0001).
  • Das Sicherheitsprofil von Veltassa® war im Rahmen dieser Studie konsistent mit bisherigen Erkenntnissen. Die häufigsten berichteten UE waren gastrointestinaler Natur.

Literaturverweise und Fussnoten

ACE, Angiotensin-II-konvertierendes Enzym; AOBP, automated office blood pressure; ARB, Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker; BB, Betablocker; Ca2+, Kalzium-Ionen; CKD, Chronischer Niereninsuffizienz (chronic kidney disease); (e)GFR, (geschätzte) glomeruläre Filtrationsrate; GI, gastrointestinal; HF, Herzinsuffizienz (heart failure); HK, Hyperkaliämie; K+, Kalium-Ionen; KI, Konfidenzintervall; mmol/L, Millimol pro Liter; RAAS, Renin−Angiotensin−Aldosteron-System; sK+, Serum-Kalium; UAW, unerwünschte Arzneimittelwirkung; UE, unerwünschtes Ereignis;

Fussnote:    

aKleinste Quadrate des mittleren Serumkaliumspiegels (95 % KI) über 52 Wochen und während der Nachbeobachtung bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Hyperkaliämie (post-hoc Mixed-Effects-Modelle für die Analyse wiederholter Messungen).
bAm Behandlungstag 3 gab es 202 Patienten mit leichter Hyperkaliämie und 82 mit moderater Hyperkaliämie.
cAm Folgetag 3 gab es 163 Patienten mit leichter Hyperkaliämie und 58 mit moderater Hyperkaliämie.
dBei der Nachuntersuchung in Woche 1 gab es 154 Patienten mit einer leichten Hyperkaliämie und 57 mit einer moderaten Hyperkaliämie.
eBei der Nachuntersuchung in Woche 3 gab es 126 Patienten mit leichter Hyperkaliämie und 48 mit mäßiger Hyperkaliämie.
fDie empfohlene Anfangsdosis von Veltassa® beträgt 8,4 g einmal täglich. Die Tagesdosis kann bei Bedarf um 8,4 g erhöht oder verringert werden, um den gewünschten Zielbereich zu erreichen, bis zu einer Maximaldosis von 25,2 g täglich.8

Referenzen:    

1. Bakris GL, et al. JAMA 2015;314(2):151−61. 2. Weir MR, et al. N Engl J Med 2015;372(3):211−21. 3. Bushinsky DA, et al. Kidney Int 2015;88(6):1427−33. 4. Pitt B, et al. Eur Heart J 2011;32(7):820−8. 5. Agarwal R, et al. Lancet 2019;394(10208):1540−50. 6. Kovesdy CP, et al. Postgrad Med 2020;132:176–83. 7. Desai NR, et al. PLoS One 2020 Jan 7;15(1):e0226844. doi: 10.1371/journal.pone.0226844. 8. Fachinformation Veltassa®: www.swissmedicinfo.ch9. Li L, et al. J Cardiovasc Pharmacol Ther 2016;21(5):456−65. 10. Pitt B, et al. ESC Heart Fail 2018;5(4):592−602. 11. Seferovic PM, et al. Eur J Heart Fail 2019;21:1169–86. 12. KDIGO Clinical Practice Guideline for Diabetes Management in Chronic Kidney Disease Kidney Int 2020;98(Suppl 4S):S1–S116.